Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Das Beste aus deinen Kolloiden holen
Du hast Kolloide von Colloimed gekauft – super Entscheidung. Damit Qualität und Optik langfristig stimmen, haben wir dir weiter unten alle wichtigen Antworten zusammengestellt:
Lagerung, Farbe, Partikelgröße, PPM, Temperatur, passende Flaschen, Haltbarkeit und wie du prüfst, ob alles „noch gut“ ist.
Sie müssen bei der Lagerung von Kolloiden nicht übervorsichtig sein. Ein paar einfache Regeln reichen aus, um die Qualität zu erhalten.
- Kühl & dunkel aufbewahren: Idealer Temperaturbereich etwa 5–25 °C; fern von direkter Sonne und Heizquellen. Starke Temperaturschwankungen vermeiden.
- Flasche gut verschließen: Nach jeder Entnahme wieder zuschrauben.
- Nicht einfrieren: Kühl, aber nicht frostig — bitte nicht ins Gefrierfach.
- Trocken lagern: Keine feuchten Orte (z. B. über der Spüle oder direkt neben dem Herd).
- Originalbehälter verwenden: Möglichst in der Originalflasche belassen, Braunglas schützt zusätzlich vor Licht.
- Sicher aufbewahren: Außer Reichweite von Kindern und Haustieren.
- Vor elektromagnetischer Strahlung schützen: Nicht direkt neben Geräten wie WLAN-Router, Lautsprechern, Computern oder Mikrowelle platzieren.
Weitere Details finden Sie in diesem ausführlichen Blogartikel zur Lagerung kolloidaler Dispersionen:
Ausführlicher Blogartikel — Lagerung kolloidaler Dispersionen (colloimed.de)
Ja — am besten geeignet sind Braunglasflaschen, die das Eindringen von Licht stark reduzieren. Glasbehälter sind generell besser als Kunststoff, insbesondere wenn sie versiegelt und lichtgeschützt sind.
Bei Colloimed setzen wir bewusst auf das Hochvoltverfahren, weil es mehrere Vorteile für die Qualität, Reinheit und Haltbarkeit unserer kolloidalen Flüssigkeiten bietet.
🔹 Stabilere Nanopartikel
Das Hochvoltverfahren erzeugt besonders feine und gleichmäßige Metallpartikel im Nanometerbereich. Diese sind deutlich kleiner als die Teilchen, die beim Niedervoltverfahren entstehen, und bleiben dadurch länger stabil in der Lösung verteilt.
🔹 Längere Haltbarkeit
Durch die sehr feine Partikelgröße und die gleichmäßige Ladungsverteilung kommt es seltener zu Agglomerationen (Zusammenballungen). Das bedeutet: Die Flüssigkeit bleibt klar, stabil und über einen längeren Zeitraum wirksam.
🔹 Bessere Bioverfügbarkeit / Wirksamkeit
Kleinere Partikel besitzen eine größere Oberfläche im Verhältnis zum Volumen. Dadurch können sie theoretisch besser mit ihrer Umgebung interagieren. Die Wirkung ist so effektiver, auch schon bei niedrigen ppm-Werten.
🔹 Höhere Reinheit
Das Hochvoltverfahren benötigt keine zusätzlichen Stabilisatoren oder Chemikalien. Unsere Flüssigkeiten bestehen ausschließlich aus hochreinem Wasser und reinen Metallen (99,99 %) – ohne Zusätze.
👉 Einfach gesagt:
Das Niedervoltverfahren produziert eher „grobe Stückchen“, die schneller zusammenklumpen und ihre Wirkung verlieren. Das Hochvoltverfahren hingegen erschafft ultrafeine, stabile Nanopartikel, die länger haltbar sind, ihre Qualität bewahren und für eine gleichbleibende Reinheit stehen.
„Wir nutzen das Hochvoltverfahren, weil es die feinsten und stabilsten Kolloide entstehen lässt – für mehr Reinheit, längere Haltbarkeit und beständige Wirkung.“
Allgemeines zu Kolloiden
Kolloidale Metalle bestehen aus feinsten metallischen Nanopartikeln, die in hochreinem Wasser schweben. Es handelt sich um eine reine, anorganische Dispersion, ganz ohne Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel.
Unsere Kolloide bestehen aus genau zwei Bestandteilen:
- hochreinem Wasser (Aqua bidest.)
- reinen metallischen Nanopartikeln
Es sind keine Salze, keine Chemikalien und keine Zusatzstoffe enthalten.
Nein.
Bei vielen einfachen Elektrolyseprodukten entstehen überwiegend Metallionen im Wasser.
Bei uns entstehen überwiegend echte metallische Nanopartikel, also Kolloide.
Echte Kolloide bestehen aus fein verteilten Partikeln (Kolloiden/Nanopartikeln), typischerweise im Bereich von etwa 1–100 nm, und nicht überwiegend aus gelösten Ionen (vereinfacht vergleichbar mit einer „ionischen Lösung“, wie man sie von Salzen kennt). Viele Anwender schätzen an echten Kolloiden den Partikelcharakter, die typischen kolloidalen Eigenschaften und eine klare Abgrenzung zu rein ionischen Lösungen.
Beim Hochvolt-Plasma-/Lichtbogenverfahren werden aus dem Elektrodenmaterial direkt Partikel erzeugt, wodurch sich ein hoher Partikelanteil (echte Kolloide) besonders gut erreichen lässt.
Herstellung & Qualität
Wir verwenden ein Hochvolt-Plasma-Verfahren. Dabei entsteht durch hohe Spannung ein Plasmabogen zwischen zwei reinen Elektroden.
Durch die hohe Energie lösen sich Metallatome, die im Reinstwasser zu sehr feinen, gleichmäßigen Nanopartikeln kondensieren.
Der Anteil an echten Kolloiden liegt – je nach Element – in der Regel bei ca. 93–95 %. Ein geringer Rest kann gelöst/ionisch vorliegen oder sich durch Wasserqualität, Umgebungseinflüsse und Lagerbedingungen leicht verändern.
- Niedervolt-Elektrolyse: erzeugt überwiegend Metallionen, weniger stabile Lösungen.
- Hochvolt-Plasma: erzeugt überwiegend feinste Nanopartikel / Kolloide mit hoher Stabilität.
Darum haben unsere Kolloide eine andere Qualität, auch optisch und physikalisch.
Beim Hochvolt-Plasmaverfahren gibt es eine natürliche technische Grenze dafür, wie hoch die Konzentration (ppm) werden kann – ganz unabhängig davon, ob es sich um Silber, Gold, Platin oder andere Metalle handelt.
Mit zunehmender Herstellungszeit gelangt immer mehr Metall in die Flüssigkeit. Dadurch passiert Folgendes:
-
Die Lösung wird leitfähiger:
Am Anfang ist das Wasser fast nicht leitfähig. Mit jeder erzeugten Portion Nanopartikel und Metallionen steigt die Leitfähigkeit deutlich an. -
Die Hochspannungsquelle kommt an ihre Grenzen:
Je leitfähiger die Lösung, desto mehr Strom würde eigentlich fließen. Da das Hochvoltgerät aber strombegrenzt arbeiten muss (Sicherheit & Geräteschutz), bricht bei zu hoher Leitfähigkeit die effektive Spannung ein – der Plasmabogen wird instabil oder reißt immer wieder ab. -
Der Plasmabogen kann das Metall nicht mehr kontrolliert „eintragen“:
Ein stabiler Bogen ist Voraussetzung für feine, gleichmäßige Nanopartikel. Wenn der Bogen nur noch flackert oder ständig verlischt, entstehen eher größere Partikel, Agglomerate oder sogar sichtbare Flocken statt eines klaren, stabilen Kolloids.
Deshalb gibt es eine praktische Obergrenze für die ppm-Zahl, die sich mit einem reinen Hochvolt-Plasmaverfahren sinnvoll erreichen lässt.
Statt auf extrem hohe ppm-Werte (z. B. 50–100 ppm) setzen wir bewusst auf technisch sinnvolle Konzentrationen mit sehr feinen, stabilen Nanopartikeln – weil diese für Qualität, Optik und Stabilität entscheidender sind als eine möglichst große Zahl auf dem Etikett.
Kurz gesagt: Nicht das Maximum an ppm ist das Ziel, sondern das Optimum aus Partikelgröße, Stabilität und Reinheit.
👉 Ausführliche Erklärung mit Beispielen findest du hier: [Link zum Blogartikel]
Die Partikelgröße bestimmt:
- die Stabilität des Kolloids
- die Farbe
- die Lichtstreuung
- die Reinheit der Dispersion
Unsere Partikel sind extrem klein und homogen bzw. gleichmäßig verteilt.
Der ppm Wert (parts per million) gibt an, wie viele Partikel in der Flüssigkeit enthalten sind. Er beschreibt also die
Konzentration des Elements im kolloidalen Wasser. Doch höher bedeutet nicht
immer besser. Bei "Kolloidal" ist es entscheidend, ein optimales
Gleichgewicht zwischen Partikelgröße und Konzentration zu finden. Ein zu hoher
ppm Wert kann nämlich dazu führen, dass sich die Partikel zu großen Clustern
verbinden. Deshalb haben wir uns bei unserem kolloidalen Dispersionen bewusst für eine ausgewogene ppm Zahl entschieden. Dadurch bleibt das Kolloidwasser stabil, ohne dass sich
Partikel absetzen oder verklumpen. Im Gegenteil. Denn Kolloide mit ausgeglichenen ppm
garantiert nicht nur eine gleichmäßige Partikelverteilung, sondern auch eine
höchstmögliche Stabilität und eine optimale Partikelgröße.
PPM bedeutet „parts per million“ und beschreibt die Konzentration des enthaltenen Metalls.
Beispiel: 10 ppm = ca. 10 mg Metall pro Liter Wasser
Die Konzentration von kolloidalen Flüssigkeiten wird in „ppm“ (parts per million) angegeben und liegt meist im Bereich von 5–25 ppm.
Der Grund: Ab einer bestimmten Teilchendichte – häufig um die 10 ppm – stoßen die Metallpartikel an physikalische Grenzen.
Die Nanopartikel sind elektrisch geladen und stoßen sich normalerweise gegenseitig ab. Dadurch bleiben sie fein verteilt im Wasser und die Lösung bleibt stabil. Wird die Konzentration jedoch zu hoch, kommen die Teilchen sich zu nahe: Sie haben nicht mehr genügend „Raum“, um sich voneinander fernzuhalten.
Das führt dazu, dass sie sich zu größeren Verbänden zusammenschließen, sogenannten Clustern oder Agglomeraten. Dadurch:
- verlieren sie einen Teil ihrer besonderen Eigenschaften (z. B. große Oberfläche im Verhältnis zur Masse),
- die Flüssigkeit kann sich verfärben oder trüb werden,
- die Haltbarkeit nimmt ab, weil die Lösung instabiler wird.
👉 Ein einfaches Bild: Stell Dir viele kleine Magnetkügelchen in einem Glas vor. Solange nur wenige drin sind, halten sie brav Abstand. Füllst Du aber immer mehr hinein, bleibt ihnen irgendwann nichts anderes übrig, als zusammenzukleben. Genau das passiert bei zu hohen ppm-Werten in kolloidalen Flüssigkeiten.
Daher sind Konzentrationen über 20–50 ppm in der Regel nicht mehr sinnvoll, da sie keine zusätzliche Qualität bringen, sondern im Gegenteil die Stabilität und ganz wichtig vor allem die Wirksamkeit verschlechtern können (Ausnahmen gibt es).
Je kleiner die Metallteilchen, desto größer die Gesamtoberfläche, desto gleichmäßigere Streuung und potentielle Interaktion. Für kolloidale Produkte ist eine geringe Partikelgröße (z. B. Nanometerbereich) wichtig, damit das System stabil bleibt und die Teilchen nicht schnell ausfallen oder sich absetzen.
Die Stabilität von Metallkolloiden hängt stark von der Reaktivität des Metalls ab. Reaktive Metalle wie Mangan, Eisen oder Kupfer oxidieren in wässriger Lösung schnell und bilden Oxide bzw. Hydroxide – dadurch kommt es bei höheren Konzentrationen zu Trübung, Ausflockung und Bodensatz.
Weniger reaktive Edelmetalle wie Silber oder Gold bleiben dagegen oft auch in höheren ppm-Bereichen stabil.
👉 Ausführliche Erklärung mit Beispielen findest du hier: [Link zum Blogartikel]
Die Stabilität von Metallkolloiden hängt stark von der Reaktivität des Metalls ab. Reaktive Metalle wie Mangan, Eisen oder Kupfer oxidieren in wässriger Lösung schnell und bilden Oxide bzw. Hydroxide – dadurch kommt es bei höheren Konzentrationen zu Trübung, Ausflockung und Bodensatz.
Weniger reaktive Edelmetalle wie Silber oder Gold bleiben dagegen oft auch in höheren ppm-Bereichen stabil.
👉 Ausführliche Erklärung mit Beispielen findest du hier: [Link zum Blogartikel]
Haltbarkeit & Lagerung
Kolloide bestehen nur aus Wasser und Metall — sie können nicht „verderben“. Mit der Zeit kann sich jedoch die elektrische Ladung der Partikel verringern.
Das Produkt wird dadurch nicht schlecht, aber seine Stabilität kann sich leicht verändern.
Da keine organischen Bestandteile enthalten sind, gibt es kein typisches Verfallsrisiko.
Bei richtiger Lagerung bleiben Kolloide über viele Jahre stabil.
Für die beste Stabilität empfehlen wir:
- lichtgeschützt
- kühl (Raumtemperatur genügt, dunkel und trocken idealerweise in einem lichtgeschützten Schrank
- fern von Hitzequellen, elektrischen Geräten und starken Magnetfeldern
- nicht neben Metall lagern
- Flasche sauber halten und nach jeder Entnahme wieder gut verschließen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
Kolloide sind grundsätzlich sehr stabil, aber extreme Lagerbedingungen können die Dispersion verändern. Dazu zählen:
- direkte Sonneneinstrahlung
- hohe Temperaturen
- Metallkontakt oder Verunreinigungen
- häufiges Öffnen oder falsches Verschließen der Flasche
Wenn die Lösung trüb wird oder sich stark verfärbt, kann das ein Hinweis darauf sein, dass sie nicht optimal gelagert wurde oder Fremdstoffe in die Lösung gelangt sind. In diesem Fall bleibt das Kolloid zwar nicht „verdorben“, seine physikalische Stabilität kann jedoch eingeschränkt sein.
Tipp: Für eine lange Haltbarkeit die Flasche stets lichtgeschützt, kühl und sauber lagern.
Ja — zu hohe Hitze und Temperaturschwankungen können die Stabilität beeinträchtigen. Wärme kann dazu führen, dass Teilchen schneller aggregieren. Sehr niedrige Temperaturen (Gefrierbereich) könnten auch schädlich sein, wenn z. B. das Lösungsmittel ausdehnt oder Glas platzt.
Achte auf Trübungen, sichtbare Ablagerungen (wenn sich Teilchen absetzen), starke Farbveränderungen oder ungewöhnlicher Geruch.
Aussehen & Veränderungen
Ja, deshalb nicht in metallische Gefäße umfüllen oder mit Metalllöffeln entnehmen.
Bei sauberer Handhabung genauso lange wie ungeöffnet. Es enthält keine organischen Stoffe, die verkeimen könnten.
Dann kann das Kolloid instabil werden. Flasche immer nur kurz öffnen und Verunreinigungen vermeiden.
Ja — das kann ganz normal sein. Kleine Partikel und unterschiedliche Konzentrationen führen manchmal zu einer leicht gelblichen, grauen oder intensiveren Färbung. Das heißt nicht unbedingt, dass die Qualität schlecht ist. Aber wenn die Lösung sehr trüb oder stark verfärbt ist, kann das auf Verunreinigungen oder falsch gelagerte Bedingungen hindeuten,
Sonstige häufige Fragen
Unsere Kolloide werden im Hochvolt-Plasma-Verfahren hergestellt, das technisch aufwendig ist und eine besonders hohe Reinheit und gleichmäßige Nanopartikelgröße liefert.
Da wir selbst Hersteller sind, können wir unsere Produkte direkt vertreiben, ohne teure Zwischenhändler. Dadurch sind unsere Kolloide im Vergleich zu anderen Hochvolt-Produkten deutlich günstiger, obwohl die Qualität gleichbleibend hoch ist.
Im Vergleich zu einfachen Niedervolt-Kolloiden liegen unsere Preise nahezu auf gleichem Niveau – hier entstehen keine zusätzlichen Kosten, da der Herstellungsprozess zwar aufwendig, aber effizient ist.
Viele andere Anbieter müssen Hochvolt-Kolloide zukaufen, da nur wenige Firmen dieses Verfahren überhaupt beherrschen. Dadurch sind deren Produkte oft deutlich teurer als unsere Direktprodukte.
Sehr hohe ppm-Werte bedeuten nicht automatisch bessere Qualität. Oft entstehen dabei größere, instabile Partikel. Wir setzen auf stabile Kolloide statt Maximalwerte.
Ja, grundsätzlich kann man Kolloide mischen, wenn man sich damit beschäftigt, da die Partikel aus dem Hochvoltverfahren besonders stabil sind. Dennoch empfehlen wir, verschiedene Metalle nicht zusammen in einem Gefäß zu lagern, da sie sonst miteinander reagieren könnten und die Stabilität der Kolloiddispersion möglicherweise beeinträchtigt wird.
„ppm“ ist ohne Zusatzangabe leider nicht immer eindeutig – es kann nämlich zwei verschiedene Dinge bedeuten:
- Leitwert-Schätzwert: Steht nur „ppm“ auf dem Etikett (ohne mg/L), ist damit häufig ein aus dem Leitwert berechneter Schätzwert gemeint. Dieser beschreibt vor allem, wie ionisch/leitfähig die Flüssigkeit ist (also wie viele gelöste Ionen/Stoffe insgesamt vorhanden sind) – aber nicht, wie viel Gold oder Silber tatsächlich enthalten ist.
-
Echter Metallgehalt: Wenn „ppm“ als Metallgehalt angegeben wird, entspricht das einer klaren Konzentration wie mg/L.
Beispiel: 100 ppm Silber = 100 mg Silber pro Liter (mg/L).
Faustregel: Steht auf dem Etikett kein mg/L, ist „ppm“ häufig kein sicherer Metallgehalt, sondern eher ein Leitwert-Schätzwert.
👉Tipp für Anwender:
Wenn Sie wirklich wissen möchten, ob die angegebene „ppm“-Zahl auch dem tatsächlichen Metallgehalt entspricht, achten Sie auf eine Angabe in mg/L (Milligramm pro Liter) oder auf einen Labor-Nachweis (z. B. Analysezertifikat/CoA).
Steht nur „ppm“ ohne mg/L auf dem Etikett, handelt es sich häufig um einen Leitwert-Schätzwert. Dann kann es sein, dass trotz hoher „ppm“-Angabe nur sehr wenig Gold oder Silber enthalten ist – und außerdem bleibt unklar, welche Ionen (z. B. Begleit- oder Nebenionen) den Leitwert und damit die ppm-Anzeige tatsächlich verursachen.
Nicht automatisch – aber sehr häufig bezieht sich eine alleinstehende „ppm“-Angabe auf ionische Leitfähigkeit/TDS und damit vor allem auf gelöste Ionen (inkl. möglicher Begleit- und Nebenionen).
"Echte Kolloide" können dagegen in der Flüssigkeit vorhanden sein, ohne den Leitwert stark zu erhöhen. Deshalb kann eine hohe „ppm“-Zahl eher auf eine stark ionische Lösung hindeuten – sagt aber ohne mg/L-Angabe nicht sicher, wie viel Metall tatsächlich enthalten ist.
👉Tipp für Anwender:
Eine klare, vergleichbare Angabe ist mg/L des Elements.
Du kannst dich gut an Küchenmaßen wie Teelöffel (TL), Esslöffel (EL) oder Tropfen orientieren. Die passenden Umrechnungen (ml ↔ TL/EL ↔ Tropfen) findest du übersichtlich in unserem Blogartikel „Mengenangaben im Alltag“.
Transport & Versand
Kolloidale Dispersionen sind empfindliche Systeme. Damit Ihre Bestellung stabil, sicher und in gleichbleibender Qualität bei Ihnen ankommt, verzichten wir bewusst auf 1-Liter-Flaschen. Die wichtigsten Gründe:
- Frost & Temperaturschwankungen: Gerade im Winter kann es im Versand zu sehr niedrigen Temperaturen kommen. Bei großen Flaschen steigt das Risiko von Frostschäden (Undichtigkeiten, Risse, im Extremfall Platzen).
- Transportschäden: 1-Liter-Flaschen sind schwerer und im Paket stärker mechanisch belastet. Das erhöht die Gefahr von Bruch, Leckage oder Deckelproblemen – selbst bei sorgfältiger Verpackung.
- Materialqualität: Wir setzen auf hochwertige, geeignete Gebinde, weil Kolloide auf Kontaktmaterialien reagieren können. Viele 1-Liter-Standardflaschen sind aus einfachen Kunststoffen gefertigt – das möchten wir zugunsten von Produktreinheit und Konstanz vermeiden.
- Frische und Handhabung: Kleinere Gebinde werden schneller verbraucht und bleiben seltener monatelang angebrochen stehen. Das ist oft besser für Konstanz und Hygiene
- Risikominimierung für Sie: Unser Ziel ist, dass die Ware so bei Ihnen ankommt, wie sie unser Haus verlässt – stabil, sauber, sicher verpackt und ohne Überraschungen.
Für größere Mengen (z. B. für Heilpraktiker, Praxen, Labore oder regelmäßige Anwendungen) bieten wir stattdessen 5-Liter-Kanister an. Diese sind für den Versand und die Lagerung deutlich robuster ausgelegt und eignen sich besser, wenn regelmäßig größere Volumina benötigt werden.
Weil kolloidale Dispersionen empfindlich auf Kontaktmaterialien reagieren können. Standardkunststoffe können durch Additive, Gasdurchlässigkeit oder Anhaftung die Stabilität und Konstanz beeinflussen. Daher nutzen wir ausgewählte, hochwertige Gebinde. Details erklären wir hier: „Warum Colloimed keine Plastikflaschen verwendet“ (Blogartikel).